Historische Bausubstanz bewahren
– Sanierung „Fridel im Gmach“
in Salzburg
Judengasse 11, Salzburg
Wenn Geschichte auf moderne Ingenieurskunst trifft
Mitten in der historischen Salzburger Altstadt wird ein besonderes Bauwerk behutsam saniert: das Bürgerhaus „Fridel im Gmach“ in der Judengasse 11.
Das erstmals 1423 urkundlich erwähnte Gebäude ist Teil des UNESCO-Welterbes „Historisches Zentrum von Salzburg“. Teile seiner Grundmauern reichen sogar bis ins 11. und 12. Jahrhundert zurück.
Die Sanierung stellt hohe Anforderungen an Planung und Bauausführung. Ziel ist es, die wertvolle historische Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine zeitgemäße Nutzung zu schaffen.

Judengasse 11, Salzburg

Tragwerksplanung, Bauüberwachung

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Sanierung Bürgerhaus „Fridel im Gmach“

Denkmalgeschütztes Gebäude im UNESCO-Welterbe
Projektimpressionen
Ein Bürgerhaus mit jahrhundertealter Geschichte
Das Bürgerhaus „Fridel im Gmach“ ist ein wertvolles Zeugnis der Salzburger Stadtgeschichte.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach umgebaut und erweitert. Historische Steinportale, Fensterumrahmungen und die gewachsene Gebäudestruktur erzählen von unterschiedlichen Bauphasen und architektonischen Entwicklungen.
Die teilweise bis ins Mittelalter zurückreichende Bausubstanz macht die Sanierung zu einer besonders anspruchsvollen Aufgabe.
Denn anders als bei einem Neubau müssen sämtliche Eingriffe sorgfältig auf die vorhandenen Konstruktionen abgestimmt werden.
Historische Tragwerke erhalten und verstärken
Ein wesentlicher Bestandteil der Sanierung ist die Sicherung und Verstärkung bestehender Tragkonstruktionen.
Besonderes Augenmerk liegt auf den teilweise beschädigten Deckenkonstruktionen sowie dem denkmalgeschützten Dachstuhl.
Die vorhandenen Bauteile müssen hinsichtlich ihres Zustands und ihrer Tragfähigkeit beurteilt werden. Darauf aufbauend werden geeignete Maßnahmen zur Instandsetzung und Verstärkung entwickelt.
Dabei gilt es, die historische Konstruktion möglichst weitgehend zu erhalten und gleichzeitig die Anforderungen an Sicherheit und dauerhafte Nutzung zu erfüllen.
Neue Erschließung innerhalb historischer Mauern
Neben der Sicherung der Bausubstanz sind auch bauliche Anpassungen vorgesehen, die das Gebäude für zukünftige Nutzungen besser erschließen.
Ein neuer Aufzug soll künftig die Erreichbarkeit bis zum vierten Obergeschoss verbessern.
Darüber hinaus ist eine neue Treppenverbindung im Keller geplant, die eine öffentliche Verbindung zwischen Rudolfskai und Judengasse schaffen soll.
Solche Eingriffe in bestehende Bauwerke erfordern eine sorgfältige Abstimmung zwischen den neuen Konstruktionen und der historischen Gebäudesubstanz.
Denkmalschutz und moderne Bauplanung im Einklang
Die Sanierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Salzburger Denkmalschutz.
Im Mittelpunkt steht dabei die Aufgabe, die historische Identität des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig notwendige bauliche Verbesserungen zu ermöglichen.
Gerade bei jahrhundertealten Bauwerken ist ein sensibler Umgang mit vorhandenen Materialien, Konstruktionen und architektonischen Besonderheiten entscheidend.
Die Verbindung aus sorgfältiger Bestandsanalyse, durchdachter Planung und fachgerechter Ausführung bildet die Grundlage für eine nachhaltige Sanierung.
Ein Stück Salzburger Baugeschichte für die Zukunft
Mit der Sanierung des Bürgerhauses „Fridel im Gmach“ wird ein bedeutendes Stück Salzburger Baukultur erhalten.
Das Projekt zeigt, wie historische Architektur und moderne bautechnische Anforderungen miteinander verbunden werden können, ohne den besonderen Charakter eines Gebäudes zu verlieren.
So bleibt ein wertvoller Teil der Salzburger Altstadt auch für kommende Generationen erhalten.
Wir begleiten die weitere Entwicklung dieses besonderen Bauvorhabens und halten Sie über die nächsten Fortschritte auf dem Laufenden.
Ganzheitliche Planung
Von der Konzeption bis zur
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für effizientes Bauen.
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morgen und übermorgen.